Ausgabe 09.2017

 

TITELTHEMA | AUTOMATISIERTES FAHREN

Objektivierte Bewertung von Fahrerassistenzfunktionen
xx für sicherheitsgerichtete Entwicklungen von elektrischen und elektronischen Systemen ist die Norm ISO 26262. Dieser ursprünglich für den Personenwagen-Bereich entwickelte Standard wird derzeit für Motorräder angepasst. BMW Motorrad beschreibt die zweiradspezifischen Anforderungen und leitet daraus Anforderungen an die Überarbeitung der ISO 26262 für Motorräder ab. Als Beispiel für die Anwendung der Norm dient die sichere Entwicklung eines E-Gas-Systems.

Interview
Ralph Lauxmann, Continental, beantwortet Fragen rund um die Verkehrswende mit People Movern und Robo-Taxis, den Unterschied von VDA-Level 3, 4 oder 5 und deren Mehrwert für den Autokäufer.

Simulation beschleunigt Entwicklung des autonomen Fahrens
Im Zuge der Entwicklung moderner Fahrassistenzsysteme für autonome Fahrzeuge müssen neue Ingenieursdisziplinen wie die künstliche Intelligenz ausgebaut werden. Laut aktuellen Schätzungen sind Milliarden von Testkilometern notwendig, damit Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser Systeme gewährleistet sind. Nur mit Computersimulationen können virtuell tausende von Fahrszenarien und unterschiedliche Konstruktionsparameter präzise, schnell und kostengünstig getestet werden, wie es Ansys hier aufzeigt.

GASTKOMMENTAR | IM FOKUS

Gastkommentar
Klaus Fröhlich, BMW

Im Fokus
Positionspapier zur Mobilität – Erklärung von 25 WKM-Professoren zu Verbrennungsmotor und CO2-Emission

ENTWICKLUNG | RENNSPORT

Simulationsbasierter Entwicklungsprozess für Rennsport und Serie
Das Porsche-Entwicklungszentrum beheimatet sowohl die Fahrzeugserienentwicklung als auch die Einsatz- und Entwicklungsabteilungen des Rennsports. Bei der Aufgabenstellungen und Herausforderungen in der Entwicklung von Straßen- und Rennfahrzeugen zeigen sich deutliche Parallelen. Diese Überschneidungen legen eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Methoden- und Werkzeugentwicklung nahe.

AERODYNAMIK

Aktives Heckflügelsystem – Aerodynamikoptimierung für Lkw-Trailer
Aerodynamische Optimierungen von Lkw können einen erheblichen Beitrag leisten, CO2-Emissionen zu reduzieren. Der Gesetzgeber hat dafür der Industrie Freiräume geschaffen, die aerodynamische Bauteile zulassen und dabei sowohl die Nutzbarkeit als auch das Ladevolumen nicht einschränken. Betterflow hat mit Unterstützung von Edag ein vollautomatisches, aktives Heckflügelsystem für Lkw-Trailer konzipiert, das in ersten Tests Wirksamkeit und Funktion nachgewiesen hat.

Aktive aerodynamische Bauteile zur Emissionsreduzierung
Magna Exteriors intensiviert die Entwicklungsarbeit an aktiven aerodynamischen Systemen. Dazu gehören diverse Exterior-Fahrzeugsysteme, wie etwa aktive Kühlluftregelungssysteme, aktive vordere untere Luftabweiser und aktive Unterböden.

THERMOMANAGEMENT

Klimatisierungskonzepte für Fahrzeuge der Zukunft
Emissionen, Energiebedarf und CO2-Reduzierung sind wesentliche Treiber in der Fahrzeugentwicklung. Insbesondere durch die rasche Einführung der Elektrifizierung wächst die Bedeutung des Thermomanagements aufgrund des direkten Einflusses auf die Fahrzeugreichweite, die Sicherheit und den Passagierkomfort rapide an. qpunkt zeigt in diesem Beitrag, wie die daraus resultierenden Zielkonflikte gelöst werden können.

Thermomanagement als Grundvoraussetzung für die elektrische Mobilität
Die Elektromobilität wird langfristig der Schlüsselbaustein eines CO2-neutralen Individualverkehrs sein. Sie erfordert jedoch eine ganzheitliche Betrachtung des Thermomanagements, das heißt eine aktive Steuerung und Nutzung der anfallenden Wärmeströme im Fahrzeug. Mahle Behr hat ein ausgeklügeltes Thermomanagement für das E-Fahrzeug entwickelt, das die Grundlage für dessen Leistungsfähigkeit, Reichweite und Lebensdauer bildet.

TAGUNGSBERICHT

ATZlive: Fahrerassistenzsysteme, 25.-26.4.17, Frankfurt

ATZlive: chassis.tech plus, 20.-21.6.17, München

SIMULATION + TEST

Vehicle-in-the-Loop – Reale Fahrzeugtests mit virtuellen Szenen kombiniert
Zukünftige Fahrerassistenzfunktionen unterstützen immer größere Anteile an Fahrsituationen in zunehmend komplexeren Situationen. Hierdurch entsteht ein Bedarf an neuen Ansätzen, um diese Funktionen gefahrlos und ressourcenschonend zu erproben und abzusichern. IAV schlägt dafür einen Vehicle-in-the-Loop-Ansatz vor, der darauf abzielt, die Lücke zwischen simulationsbasierten Testumgebungen und realen Fahrzeugtests zu schließen, indem die reale Testumgebung um virtuelle Szenen erweitert wird.

Testlösungen für das autonome Fahren
Das automatisierte Fahren erhöht die Anforderungen an die Prüfstandtechnik. Dazu entwickelte WKS Informatik eine integrierte Lösung auf der Basis von National-Instruments-Werkzeugen, die vom ersten Prototypen bis hin zur End-of-Line-Prüfung einsetzbar ist.

FORSCHUNG | HYBRIDANTRIEBE

Ermittlung des globalen energetischen Optimums von Hybridantrieben
Um verschiedene hybride Antriebsstrangkonzepte hinsichtlich ihrer Effizienz vergleichen zu können, muss die eingesetzte Betriebsstrategie in der Lage sein, den bestmöglichen Kraftstoffverbrauch für jedes Konzept zu bestimmen. Aufgrund der komplexen Zusammenhänge, insbesondere bei dedizierten Hybridgetrieben, ist es für die Weiterentwicklung von Hybridantrieben von Interesse, welche Potenziale die einzelnen Hybridmodi aufweisen und welche Optimierungsansätze zielführend sind. Die TU Braunschweig entwickelte daher ein neues Betriebsstrategieverfahren zur Ermittlung des globalen energetischen Optimums.


Anzeigenschluss: 31.07.2017
Druckunterlagenschluss: 04.08.2017
Erscheinungstermin: 25.08.2017


Ansprechpartner

Günter Schmitz

Mediaberatung

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