Ausgabe 07-08.2017

 

TITELTHEMA | SICHERHEIT

Erster Vorhangairbag für schwere Nutzfahrzeuge
Wenn Lastkraftwagen sich überschlagen, haben die Insassen ein hohes Verletzungsrisiko. Mit einer Überschlag-Schutzvorrichtung für eine neue entwickelte Lkw-Generation setzt Scania in puncto passiver Sicherheit einmal mehr Maßstäbe. Um das Verletzungsrisiko bei Überschlagunfällen von Zugmaschinen zu reduzieren, entwickelte der schwedische OEM den ersten Vorhangairbag für schwere Nutzfahrzeuge.

Passive und integrale Sicherheit
Interview mit Prof. Rodolfo Schöneburg, Leiter Mercdes-Benz Cars für Fahrzeugsicherheit, Daimler
Im Interview mit dem Sicherheitsexperten diskutiert die ATZ die Trends in der Entwicklung von Sicherheitssystemen und die Notwendigkeit von Crashtests.

Automatisiertes Fahren – Einflüsse auf die Rückhaltesysteme
Der Weg zum vollautomatisierten Fahren ist vorgezeichnet. Zeit für Bertrandt, eine erste Bilanz zu ziehen, was das für die Entwicklung der Rückhaltesysteme bedeuten kann. Allein die Möglichkeit für den Fahrer, rückwärtsgerichtet im Pkw sitzen zu können, zieht aufgrund größerer Freiheitsgrade veränderte Anforderungen an einzelne Komponenten des Systems nach sich. Ob Gurt, Airbag oder Sensoren – neue Einsatzszenarien bewirken zukünftig eine andere Auslegung der Bauteile.

GASTKOMMENTAR | IM FOKUS

Gastkommentar
Johannes Reichelt, Vorsitzender der Valerius-Füner-Stiftung (TWK), Karlsruhe

Im Fokus
Förderung der Elektromobilität in China

ENTWICKLUNG

AKUSTIK | NVH

Simulationsgetriebener Designansatz für weniger Geräusche und Vibrationen
Die PSA-Gruppe verfolgt bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge das Ziel, eventuell auftretende Geräusch- und Vibrationsprobleme bereits vor den Tests physikalischer Prototypen zu identifizieren. Dies hat zu einer engen Zusammenarbeit des PSA-Teams für Methodenentwicklung und den Experten von Altair geführt.

Störgeräusche von Gurtaufrollern – Eine Herausforderung
In einem gemeinsamen Forschungsprojekt von Virtual Vehicle Research Center, dem Fahrzeughersteller BMW Group und den beiden Systemlieferanten Autoliv und ZF TRW wurden Methoden optimiert, um komfortmindernde Störgeräusche bei Sicherheitsgurten im Fahrzeug bereits frühzeitig zu verhindern. Die erweiterte Simulationsmethodik und das verbesserte Prüfverfahren stellen einen interessanten neuen NVH-Lösungsansatz für Gurtaufroller im Bereich der Fahrzeugakustik dar.

FAHRWERK

Toolkette zur virtuellen Absicherung von Bremsregelsystemen
Die Absicherung von Bremsregelsystemen erfolgt zunehmend simulationsgestützt am Prüfstand. Performance und Testgeschwindigkeit werden maßgeblich vom Automatisierungsgrad der Toolkette bestimmt. Die Elektronische Fahrwerksysteme GmbH (EFS) zeigt ihren Weg hin zum vollautomatisierten ESC-Testdurchlauf und den Umstieg der Gesamttoolkette im laufenden Betrieb.

SIMULATION & TEST

Rechnergestützter Ansatz zur aeroakustischen Untersuchung von Klimatisierungssystemen
Automobilhersteller fokussieren verstärkt auf das akustische Verhalten von Komponenten und Subsystemen, um die Hauptbeitragsleister zum Gesamtgeräusch in Pkws zu reduzieren. Dies gilt insbesondere für Systeme mit rotierenden Bauteilen. Exa und Mahle Luxemburg untersuchten, wie die Eigenschaften des Gebläses eines Pkw-Klimatisierungsgeräts durch einen dreidimensionalen, kompressiblen und instationären Berechnungsansatz zur numerischen Strömungssimulation (CFD) auf Basis der Lattice-Boltzmann-Methode vorhergesagt werden können.

Sicherheitsfunktionen erlebbar testen
Bei der BMW AG wurden neue Entwicklungsmethoden gesucht, um den Anforderungen an Reproduzierbarkeit und Aussagegüte gleichermaßen gerecht zu werden. Dazu wurde die Methode Vehicle-in-the-Loop (ViL) von IPG Automotive zur Entwicklung der Funktionen Spurwechselwarnung und Seitenkollisionswarnung im aktuellen BMW 7er und 5er implementiert.

FORSCHUNG | SIMULATION

Verkehrliche Auswirkungen einer autonomen Carsharingflotte
Die Stadt, der Verkehr und die Mobilität von Menschen und Gütern – drei eng miteinander verknüpfte Faktoren, die die Entwicklung der heutigen Gesellschaft prägen und bestimmen: Verfügbarkeit und Nutzung verschiedener Verkehrsmittel haben einen Einfluss auf städtische Strukturen. In naher Zukunft richtet sich der Blick auf die Einführung neuer Mobilitätsdienstleistungen auf Basis autonomer Fahrzeuge, die zu einer drastischen Veränderung des individuellen Mobilitätsverhaltens führen könnten. In Zusammenarbeit zwischen der TU Braunschweig und dem Ingenieurdienstleister IAV ist eine wissenschaftliche Arbeit entstanden, die die verkehrlichen Auswirkungen einer autonomen Fahrzeugflotte am Beispiel der Stadt Cottbus untersucht. Die dabei entstandenen Lösungen wurden mit dem Hermann-Appel-Preis 2016 der IAV ausgezeichnet.

FORSCHUNG | LICHTTECHNIK

Modell zur Bewertung der optimalen Helligkeit von homogenen Schlussleuchten
Homogene OLED-Fahrzeugheckleuchten sollen die Wahrnehmung des vorausfahrenden Personenwagens verbessern. Technische Universität Darmstadt, Audi


Anzeigenschluss: 08.06.2017
Druckunterlagenschluss: 14.06.2017
Erscheinungstermin: 05.07.2017


Kontakt

Günter Schmitz
Mediaberatung
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