Ausgabe 04.2019

 

TITELTHEMA | AUTOMATISIERTES FAHREN

Absicherung automatisierter Fahrfunktionen mithilfe von Fahrzeug- und Infrastrukturdaten
Die wachsende Komplexität und die steigenden Qualitätsanforderungen an Fahrzeuge stellen den Absicherungsprozess automatisierter Fahrfunktionen vor neue Herausforderungen. Magna stellt eine Methode vor, mit der ein Verkehrszeichenerkennungssystem mithilfe von synchronisierten Fahrzeug- und Infrastrukturdaten auf Gesamtfahrzeugebene bewertet werden kann.

Interview „Automatisiert Fahren im Alltag“
Im Interview diskutieren Dr. Uwe Keller,  Director Autonomous Driving und Dr. Martin Hart, Director Assistance Systems von Daimler mit der ATZ, was es braucht, um das automatisierte Fahren alltagstauglich zu machen.

Intentions- und Gestenklassifikation von Fußgängern durch neuronale Netze
Ein umfassendes Verständnis der Situation um das Fahrzeug herum, das sogenannte Umfeldmodell, ist Voraussetzung für sicheres automatisiertes Fahren. Für die Interaktion zwischen automatisierten Fahrzeugen und Fußgängern spielt die Fußgängererkennung eine wichtige Rolle. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen arbeitet Continental an der Erkennung von Passanten und deren Bewegungsabsicht.

ENTWICKLUNG

AERODYNAMIK

Simulation der Durchströmung des Motorraum mit Wärmeeintrag
Die thermische Absicherung des Motors sowie der im Motorraum verbauten Komponenten ist ein wichtiger Entwicklungsprozess. Das Virtual-Vehicle-Research-Center hat gemeinsam mit Audi eine Simulationsmethode entwickelt, mit der kritische Temperaturbereiche erkannt und bewertet werden können.

Bewertung von Aerodynamiklösungen zur Reduzierung des Luftwiderstands
Röchling Automotive hat in einer Windkanalstudie untersucht, wie sich der Luftwiderstand bei Personenkraftwagen in Verbindung mit aktuellen Techniken verändert. Ziel war es, die Effekte der technischen Neuerungen in Abhängigkeit verschiedener Fahrzeugklassen zu bewerten.

SIMULATION UND TEST

Mess- und Bewertungssystem für das Fahrverhalten
Autokäufer erwarten ein gut abgestimmtes und zur Marke passendes Fahrverhalten. Doch Testfahrzeuge sind rar und erst spät verfügbar. Applikateure müssen daher oft unter hohem Zeitdruck das Fahrverhalten einer Vielzahl von Fahrzeugvarianten und Baureihen abstimmen. Bisher erfolgten die Abstimmungen nach Expertise und Bauchgefühl. Etas hat nun zusammen mit IAV ein Mess- und Bewertungssystem auf Basis von Inca-Flow entwickelt, das die Abstimmung selbst vieler Fahrzeuge effizient ermöglicht.

Analyse der Kippstabilität von SUVs
In der Fahrwerkauslegung ist das Kippverhalten eines SUVs im Vergleich zu Fahrdynamik und Fahrkomfort bis dato nicht ausreichend erforscht. Die Kippstabilität wird bisher mittels experimenteller Testmanöver mit prototypischen Fahrzeugen untersucht. In einer Simulationsumgebung bei Audi können ein Teil der Störfaktoren umgangen sowie durch reproduzierbare Simulationsmanöver ein besseres Grundverständnis des Kippverhaltens erlangt werden.

SICHERHEIT

Neue Innenraumkonzepte für den Insassenschutz in hochautomatisierten Fahrzeugen
Höhere Stufen des automatisierten Fahrens sollen Fahrzeuginsassen mehr Bewegungsfreiheit und zusätzliche Betätigungsoptionen im Innenraum ermöglichen. Das setzt jedoch Insassenschutzsysteme voraus, die auch diese neuen Nutzungsszenarien abdecken können. Dieser Beitrag zeigt auf, welchen wesentlichen Handlungsbedarf ZF identifiziert, um zu adaptiven Systemlösungen für sicheres Entspannen und Arbeiten am Fahrerplatz zu kommen.

LEICHTBAU

Initiative Massiver Leichtbau – Phase III: Schmiede-Leichtbau für Hybrid-Pkw und schweren Lkw
Durch eine bessere Durchströmungssimulation können immer komplexere Bauteile geschmiedet werden. In ihrem dritten Projekt zeigt die Initiative Massiver Leichtbau mit internationalen Partnern, welche Leichtbaupotenziale in einem Split-Axle-Hybrid-Pkw und in den Subsystemen eines schweren Lkw liegen. Nach den Maßnahmen zum werkstofflichen Leichtbau werden hier speziell die Aspekte eines Schmiede-Leichtbaus aufgezeigt. Speziell beim Nutzfahrzeug konnte durch Leichtbaumaßnahmen etwa an Bremsträger, Getriebe-Vorgelegewelle und Kardanwellen-Anschlussflansch eine beachtliche Massenreduzierung von 124 kg erzielt werden.

FORSCHUNG

ASSISTENZSYSTEME

Eigenschaftsbasierte Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen
Porsche, Hochschule Kempten und Mdynamix

LICHTTECHNIK

Optimale Helligkeit der Vorfeldbeleuchtung auf nasser Fahrbahn
Technische Universität Darmstadt


Anzeigenschluss: 26.02.2019
Druckunterlagenschluss: 05.03.2019
Erscheinungstermin: 22.03.2019


Kontakt

Günter Schmitz
Mediaberatung
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