Ausgabe 06.2019

 

TITELTHEMA | FAHRWERKSYSTEME

Der elektrische Allradantrieb des Audi e-tron
Bei der Entwicklung sportlicher Elektro-Pkw wurde bisher Wert gelegt auf eine kräftige und spontane Beschleunigung in Längsrichtung des Fahrzeugs. Als Erfinder des Ur-quattro-Antriebs vor 40 Jahren konzipiert Audi seinen ersten elektrischen Allradantrieb für das Elektro-SUV e-tron nun so, dass durch eine besondere Drehmomentverteilung zwischen den Achsen ein fahraktives System entsteht – auch ohne Fahrdynamik- und Antriebsschlupf-Regelsystem und mit 220 kW Rekuperationsleistung.

Interview „Elektrifizierte Front- und Hinterachsen“
Im Interview mit Ralf Göttel, CEO Benteler International AG und Vorsitzenden der Geschäftsführung von Benteler Automotive, diskutiert die ATZ die Auswirkungen der Elektromobilität auf die Chassis- und Karosseriekonzepte.

Lenkfunktionen für automatisiertes Fahren
Automatisierte Fahrfunktionen können die Längsführung des Fahrzeugs übernehmen. Bei der Verantwortungsübergabe zwischen automatisiertem und manuellem Fahren spielt das Lenksystem eine Hauptrolle. Der japanische Zulieferer Jtekt hat eine Handzustandserkennung entwickelt, die ausschließlich auf Sensoren des Lenkgetriebes und einer Schätzung des Handmoments des Fahrers basiert.

ENTWICKLUNG

ASSISTENZSYSTEME

Untersuchung von Corner Cases für kamerabasierte Systeme mit realistischer Visualisierung
Beim Testen von Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen liegt eine der Herausforderungen darin, auch solche Szenarien zu evaluieren, deren Eintrittswahrscheinlichkeit extrem gering ist. IPG Automotive und rFpro haben eine Simulationsumgebung entwickelt, in der sich solche Szenarien reproduzieren lassen.

GETRIEBE

Flexibles Ölmanagement für Doppelkupplungsgetriebe
Über die Fahrzeuglebensdauer hinweg betrachtet sind variable Wartungsintervalle ein Schlüssel, weniger Kosten, Gewicht zu generieren und Ressourcen zu schonen. Das flexible Schmierölmanagement von Magna Powertrain und BMW ist für automatisch geschaltete Getriebe konzipiert. Es berücksichtigt das wirkliche Fahrerverhalten und ermöglicht geringere Ölfüllmengen sowie längere Ölwechselintervalle.

Hochdrehende E-Antriebseinheit für die nächste Fahrzeuggeneration
Für die Entwickler von Hybrid- und Elektrofahrzeugen zählen deutliche Kostensenkungen zu den vordringlichen Entwicklungszielen. Mit der Integration der Elektro-Antriebseinheiten hat AVL einen Weg gefunden, mit dem die Kosten für E-Antriebsstränge reduziert werden können.

BEDIENSYSTEME | HMI | USER EXPERIENCE

Oberflächeninnovationen für das Interieur künftiger Fahrzeuge
Eine Kooperation von Kostal und YFAI soll die Technikbereiche HMI und Interieur synergetisch kombinieren, um kurzfristig marktreife Lösungen für intelligente Oberflächen anzubieten und zugleich die organisatorische Komplexität für die OEM-Kunden zu reduzieren. Statt elektronischer Module, die im Fahrzeuginnenraum verbaut und dann verkleidet werden, entwickeln die Partner Produktneuheiten aus einer Hand.

FILTER

Luftgüte des Fahrzeuginnenraums in hoch belasteten Metropolen
Feinstaub stellt vielerorts eine Belastung im Innenraum von Fahrzeugen dar. Dies zeigt sich besonders deutlich in China, wo trotz des sehr niedrigen Anteils an Dieselfahrzeugen extrem hohe Feinstaubwerte gemessen werden. Paragon hat einen Elektro-Partikelfilter entwickelt, der die besonders gefährlichen Ultrafeinstaubpartikel (UFP) aus der Innenraumluft filtert.

FORSCHUNG

KOMFORT | NVH

NVH in der Elektromobilität – Schwingungsanalyse mit Derotator
Radnaben-Elektromotoren sind günstig für das Package, stellen aber aufgrund ihrer Einbaulage erhöhte Anforderungen an Akustik und NVH. Die Arbeitsgruppe „Editha“ der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat ein optisches Messverfahren entwickelt, mit dem sich das Schwingungsverhalten von Außenläufer-Motoren untersuchen lässt, um die Akustik von Radnaben-Motoren zu optimieren.

ELEKTROFAHRZEUGE

Laserstrahlgeschweißte Gehäuse für Batteriepakete in Elektrofahrzeugen
Im Rahmen aktueller Forschungstätigkeiten am Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen University wird ein produktionsgerechtes Low-Cost-Gehäuse für Batteriepakete weiterentwickelt und anhand von Schweißversuchen sowie Demonstratoren untersucht. Dieser Ansatz hat das Potenzial, hohe Aufwände bei etablierten Automobilherstellern zu reduzieren, die Kosten von Prototypenfahrzeugen zu senken und neuen Marktteilnehmern einen Eintritt in die Elektromobilität zu ermöglichen.

GASTKOMMENTAR | IM FOKUS

Gastkommentar
Christoph Bittner, Porsche

Im Fokus
Robo-Taxis für die Großstadt

Tagungsbericht
ATZlive: Automatisiertes Fahren, 02. und 03.04.19, Wiesbaden


Anzeigenschluss: 02.05.2019
Druckunterlagenschluss: 07.05.2019
Erscheinungstermin: 24.05.2019


Ansprechpartner

Günter Schmitz

Mediaberatung

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