Ausgabe 07-08.2019

 

TITELTHEMA | AKUSTIK/NVH

Reduktion der Lästigkeit von Kühlerlüftergeräuschen
Im Ladebetrieb von Elektrofahrzeugen oder in der Nachheizphase von Personenwagen mit Verbrennungsmotor kann das Geräusch von Kühlerlüftern lästig werden und die Wertigkeit eines Fahrzeugs herabsetzen. Besonders störend werden tonale Komponenten des Lüftergeräuschs empfunden, die trotz gängiger Schallreduktionsmaßnahmen weiterhin deutlich vorhanden sind. Das FKFS und Daimler erarbeiteten Maßnahmen, die diese Geräuschphänomene weiter reduzieren.

Interview
mit Klaus Genuit, Head acoustics, darüber, warum der künstliche Sound von Elektroautos kontraproduktiv ist und ob das nervige Pfeifen der Leistungselektronik eines Formel-E-Rennwagens bald der Vergangenheit angehört.

Bewertung der Lästigkeit der impulshaltigen Geräusche eines Dieselmotors
Die Möglichkeit, die impulshaltige Klangcharakteristik des Verbrennungsgeräuschs zu bewerten, ist ein wesentliches Thema bei der Entwicklung moderner Dieselmotoren. Daher untersucht Bosch Engineering eine Methode, die die Eigenschaft dieser Geräuschkomponenten ohne zusätzliche NVH-Messtechnik quantifiziert. Das Ergebnis ist eine Bewertungsmethode, die ausschließlich auf den Daten des Zylinderdruckverlaufs basiert.

ENTWICKLUNG

HMI

Künstliche Intelligenz für den Fahrzeuginnenraum
Empathie gilt beim Menschen als soziale Schlüsselkompetenz, die bei der Verständigung hilft. Im Fahrzeug hat sie dieselbe Aufgabe, indem sie einen intuitiven Dialog zwischen Mensch und Maschine ermöglicht. Als Grundlage für einen solchen empathischen Innenraum dient die Künstliche Intelligenz (KI). In vier Schritten erlaubt sie es einem Fahrzeug, adäquat auf seine Passagiere zu reagieren und das Fahrerlebnis angenehmer zu machen.

AKTIVE UND PASSIVE SICHERHEIT

Wirksamkeit von autonomen Notbremssystemen und automatisierten Fahrfunktionen
Autonome Notbremssysteme leisten einen wichtigen Beitrag, um die Verkehrssicherheit für Fahrer und Fußgänger zu erhöhen. Die Unfallforschung im Allianz Zentrum für Technik hat die Effektivität von Frontkollisionswarnsystemen und autonomen Notbremsassistenten im realen Unfallgeschehen bei Pkw zusammen mit dem ADAC untersucht.

Virtuelle Simulation eines elektrohydraulischen Bremssystems
Mando hat ein elektrohydraulisches Bremssystem entwickelt, das sich durch einen schnellen Druckaufbau an den Radbremszylindern in Notbremssituationen auszeichnet. Damit adressiert es auch die steigenden Anforderungen, die künftige automatisierte Fahrfunktionen und Elektroautos an das Bremssystem stellen. Um die Auswirkungen von Parameter- und Konstruktionsänderungen in der Entwicklungs- und Auslegungsphase prüfen zu können, nutzt das Unternehmen das Simulationswerkzeug Amesim von Siemens PLM.

TRANSFORMATION DER AUTOMOBILINDUSTRIE

Herausforderungen bei der digitalen Transformation der Automobilindustrie
Der umfassende Wandel in der Automobilindustrie betrifft auch die Bereiche Mobilitätsdienstleistungen und Connected Services, neben Elektromobilität und automatisiertem Fahren. Wichtiger als die Beherrschung der erforderlichen Digitalisierungstechnik wird es sein, alle Mitarbeiter eines OEM zum Fortschritt zu motivieren. IBM

Agile Entwicklung mit physischen Prototypen zur besseren Projektplanung

Die Übertragung agiler Methoden aus der Softwareentwicklung auf Entwicklungen physischer Prototypen der Automobilindustrie gestaltet sich aufgrund der vorliegenden Randbedingungen häufig als schwierig. Fehlende Erfahrungswerte zu agilen Hardware-Entwicklungsprojekten steigern zusätzlich die Skepsis. PEM Motion hat einen Ansatz für agile Hardware-Projekte geschaffen und diesen bereits in diversen Projekten angewendet.

SIMULATION UND TEST

Abstimmung von Audiosystemen mit standardisierten Tools aus der Antriebstechnik
Audiosysteme müssen für jedes Fahrzeugmodell individuell abgestimmt werden, um einen perfekten Klang für alle Passagiere zu ermöglichen. Für die Kalibrierung der eingesetzten Steuergeräte wird eine heterogene Entwicklungsumgebung mit einer Vielzahl an Werkzeugen und Programmen genutzt. BMW geht neue Wege und stellt dabei Etas Inca in Verbindung mit dem Kommunikationsprotokoll XCP ins Zentrum eines standardisierten Arbeitsprozesses.

FORSCHUNG

KOMMUNIKATIONSTECHNIK

Ethernet-basierte Netzwerkarchitekturen für künftige Echtzeitsysteme im Automobil

ANTRIEBSSTRANG

Vernetzte Antriebsstrangentwicklung in physischer und virtueller Umgebung
Das Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) erforscht gemeinsam mit weiteren Instituten der RWTH Aachen sowie Industriepartnern eine neuartige, vernetzte Entwicklungsmethodik für dieselhybride Antriebsstränge.

GASTKOMMENTAR | SPECIAL

Sonderstrecke "Kleben im Karosseriebau"

Gastkommentar
Davide Caprioli, Autoneum


Anzeigenschluss: 03.06.2019
Druckunterlagenschluss: 07.06.2019
Erscheinungstermin: 01.07.2019


Ansprechpartner

Günter Schmitz

Mediaberatung

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