Ausgabe 01.2020

 

TITELTHEMA | AKTIVE UND PASSIVE SICHERHEIT

Zukünftige Insassensicherheit bei Unfällen mit Personenwagen
Für den Insassenschutz stellen neuartige Sitzpositionen und Sitzhaltungen der Insassen eine Herausforderung beim hochautomatisierten Fahren dar. Das aus dem EU Horizon 2020 Programme finanzierte Forschungsprojekt Osccar vereint 21 internationale Partner, die an neuartigen simulationsbasierten Ansätzen zum Schutz der Insassen in Verkehrsunfällen unter Projektkoordination des Virtual Vehicle Research Center zu forschen. Nur mit menschähnlichen Crashtestdummys im Computer lassen sich alle Unfallarten für eine künftige Fahrzeugzulassung hinreichend bewerten.

Interview mit Dr. Karl-Heinz Glander, Aptiv über 'Sicherheitseinrichtungen in der Pflicht'
Das EU-Parlament hat beschlossen, ab Mai 2022 Sicherheitseinrichtungen wie intelligente Geschwindigkeitsunterstützung und fortschrittliche Notbrems-Assistenzsysteme in allen Neufahrzeugen zur Pflicht zu machen. Die ATZ diskutiert im Interview, warum genau diese Systeme in Betracht gezogen wurden und welche Aspekte das automatisierte Fahren dazu beitragen kann.

Ganzheitliches Sicherheitskonzept für das automatisierte Fahren
Das automatisierte Fahren nach SAE-Level 3 und 4 verändert den Innenraum und damit die Sicherheitssysteme. Ebenso müssen Bedienelemente wie das Lenkrad und die Position der Schutzeinrichtungen wie Gurt und Airbag neu gedacht werden. Joyson Safety Systems stellt hier ein ganzheitliches Konzept aktiver und passiver

Im Fokus: Wie werden Kreuzfahrtschiffe umweltfreundlicher?

Gastkommentar: Jean-François Tarrabia, Valeo

Spezial: Sonderstrecke „Elektromobilität“

ENTWICKLUNG

SIMULATION UND TEST

Big-Data-Analysen für das vernetzte und automatisierte Fahrzeug
Moderne Fahrzeuge übermitteln einen stetigen Informationsfluss mit einer Vielzahl unterschiedlicher Bewegungs-, Zustands-, Verschleiß- und Umgebungsdaten. Um diese zielgerichtet nutzen zu können, bietet IAV eine ganzheitliche Big-Data-Wertschöpfungskette an, die alle relevanten Leistungen für die Analyse von Messdaten

Systematisches Testen im agilen Entwicklungsprozess
Das inkrementelle Vorgehen bei der agilen Entwicklung von Software sichert schnell greifbare Ergebnisse. Meist lässt sich kreativer und eigenverantwortlicher arbeiten. Doch wo setzt die Qualitätssicherung an? So verlangt die funktionale Sicherheit bei Fahrerassistenzsystemen umfangreiche Systemprüfungen. Expleo zeigt, wie sich das Thema Testen in agile Prozesse integrieren lässt.

AKUSTIK | NVH

Klangerzeugung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Durch die wachsende Anzahl von vollelektrischen und hybriden Fahrzeugen wandelt sich das akustische Erlebnis im und rund um das Auto. Aufgrund der deutlich leiseren elektrischen Antriebsstränge fehlen die bislang vorhandenen Motorgeräusche, die vor einem herannahenden Fahrzeug warnen. Um Abhilfe zu schaffen, arbeitet Harman an verschiedenen Geräuschmanagement-Lösungen.

AUTOMATISIERTES FAHREN

Validierung von Automatisierungsfunktionen mit cloud-basierter Simulation
Werden zusätzliche Fahrzeugfunktionen nach dem Produktionsstart aktiviert, müssen Validierung und Verifizierung hochautomatisierter Fahrfunktionen nach SAE-Level 4 und 5 wiederholt werden können. Etas zeigt, wie diese hohe Systemkomplexität in der Softwarearchitektur sicher beherrscht und echte Testfahrten über Cloud-Computing eingespart werden kann.

FORSCHUNG

AKUSTIK | NVH

Effiziente Optimierung des Fahrzeuginnengeräuschs
Separat hörbare Geräuschkomponenten im Fahrzeuginnenraum werden häufig mit einer negativen Geräuschqualität assoziiert. Im FVV-Vorhaben Nr. 1274 „Motorstörgeräusche im Innenraum“ haben die RWTH Aachen University und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam ein Berechnungswerkzeug entwickelt, welches das Innengeräusch in separat auralisierbare Komponenten zerlegt und diese automatisiert den verursachenden Komponenten zuordnet.

ELEKTROMOBILITÄT

Klimatisierungsaggregat auf Metallhydridbasis für Elektrofahrzeuge mit Batterie oder Brennstoffzelle
Der im Drucktank eines Brennstoffzellenfahrzeugs gespeicherte Wasserstoff hat einen hohen potenziellen Energiegehalt (15 % des unteren Heizwerts bei 700 bar), der bislang noch nicht genutzt wird. Diese potenzielle Energie kann durch die Integration von zwei Metallhydridreaktoren zwischen Drucktank und Brennstoffzelle zur Kabinenheizung und -kühlung genutzt werden. Das DLR erläutert das Funktionsprinzip eines solchen Wasserstoffklimaaggregats und identifiziert maßgebliche Einflussparameter und Optimierungsansätze.


Anzeigenschluss: 28.11.2019
Druckunterlagenschluss: 04.12.2019
Erscheinungstermin: 28.12.2019


Ansprechpartner

Günter Schmitz

Mediaberatung

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