Ausgabe 12.2019

 

TITELTHEMA | GETRIEBE

Dynamische Prüfstände für die Getriebekalibrierung von Nutzfahrzeugen
Mit neuen vollautomatischen Testmethoden, angewendet auf einem Antriebsstrangprüfstand, kann der Aufwand für die Kalibrierung von Motor, Getriebe und Fahrzeugsteuergerät im Vergleich zu einer herkömmlichen Kalibrierung auf der Straße drastisch reduziert werden. Auf dem Prüfstand ist das Fahrzeug oder der Antriebsstrang fix installiert, die Reifen werden durch elektrische Maschinen ersetzt. Raddrehzahlen und Drehmomente werden gemäß einem Fahrzeugsimulationsmodell geregelt. AVL vergleicht hier die Ergebnisse für einen Traktor und einen Fernverkehrs-Lkw zwischen Prüfstand und Straße. Damit wird die Machbarkeit der Anwendung dieser Kalibriermethoden aufgezeigt.

Im Interview mit Prof. Ferit Küçükay, Technische Universität Braunschweig stellt ATZ die Frage, 
„Wann werden Hybridantriebe abgelöst?
Es wird diskutiert, wie viele Antriebsvarianten existieren und warum ein Doppelkupplungsgetriebe sich für besonders sportlich ausgelegte Fahrzeuge besser eignet als eine Wandlerautomatik.

Effiziente und kostengünstige Getriebeaktuierung
Synergien mit der Bremsentechnik bilden den Schlüssel für ein energieeffizientes und kostengünstiges Konzept zum Schalten von Pkw-Getrieben. Der neuartige, patentierte Ansatz von LSP Innovative Automotive Systems basiert auf einem Hydraulikkolbenaktor, der mit preiswerten Kugelsitzschaltventilen aus der Bremsentechnik kombiniert wird. Die Aktuierungslösung eignet sich perfekt für Doppelkupplungsgetriebe, Hybridgetriebe sowie mehrgängige Elektroantriebe.

Im Fokus: Nachlese IAA 2019 Pkw

Gastkommentar: Uwe Claas, ZF Friedichshafen

ENTWICKLUNG | AUTOMATISIERTES FAHREN

Künstliche Intelligenz in der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und autonomen Fahrfunktionen
Die Automobilindustrie kann stark von der Anwendung künstlicher Intelligenz profitieren, insbesondere bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und autonomen Fahrfunktionen. Die Integration entsprechender Algorithmen kann allerdings einen sehr hohen Aufwand mit sich bringen, stellt IPG fest.

Maschinelles Lernen für das automatisierte Fahren
Im Innovationsprojekt „Park and Charge“ von Bertrandt sind die Umfelderkennung mit künstlicher Intelligenz und die Trajektorienplanung per maschinelles Lernen wichtige Teilgebiete. Schon vor Projektende zeigen sich in ersten Ergebnissen die Vorteile in den Themen Lokalisierung, Vernetzung und Cloud-Anwendung zum automatisierten Fahren nach SAE-Level 3 bis 5.

PACKAGING

Stadtfahrzeug Sven – Bauraumverbesserung für das gemeinsame Fahren
Urbane Fahrzeugkonzepte der Zukunft erfordern kompakte, emissionsfreie Pkw-Lösungen, die auf die städtische Verkehrs- und Parkraumsituation hin optimiert sind. Wie ein solches Konzept eines Tages aussehen könnte, zeigt eine Entwicklung, die derzeit innerhalb der FEV-Gruppe vorangetrieben wird.

Absicherung von komplexen Bauräumen für Motor- und Radbewegungen
Mithilfe digitaler Fahrzeugmodelle lassen sich Bewegungen von Bauteilen in knappen Bauräumen effizienter absichern. Dadurch können teure und zeitaufwendige Anpassungen an Hardwareprototypen vermieden werden. Rmags hat zusammen mit Daimler seine Simulationssoftware Melvis verbessert, um bereits in einer frühen Entwicklungsphase den Freigang von Motor- und Radbewegungen analysieren zu können.

AERODYNAMIK

Simulation der Regenwasserführung für eine bessere Sicht
Neben den klassischen Fragen zu aerodynamischen Kräften wird bei der Auslegung der Fahrzeugaerodynamik die Führung von Wasser entlang der Karosserie berücksichtigt. CFD-Simulationen sind dazu seit vielen Jahren fest in den Entwicklungsprozess integriert. In einem aktuellen Projekt nutzen BMW und die TU Darmstadt die steigenden Rechnerleistungen zur frühzeitigen Berücksichtigung des Wassermanagements mit simulativen Abschätzungen, damit der Fahrer freie Sicht nach vorn und zur Seite erhält.

SIMULATION UND TEST

Untersuchung des Spurwechselverhaltens in einem Fahrsimulator
Im Zusammenspiel mit dem automatisierten Fahren muss das menschliche Fahrverhalten genau untersucht werden. Forscher der Technischen Universität Delft arbeiten mit dem Simulatorhersteller Cruden daran, dieses Verhalten bei Spurwechseln besser zu verstehen, mit dem Ziel, die Interaktion zwischen dem Fahrer und dem (teil-)automatisierten Fahrzeug zu verbessern.

FORSCHUNG | MOTORRÄDER

Untersuchung der Tropfenbewegung auf einem Motorradhelmvisier
Bergische Universität Wuppertal
 


Anzeigenschluss: 06.11.2019
Druckunterlagenschluss: 12.11.2019
Erscheinungstermin: 29.11.2019


Ansprechpartner

Günter Schmitz

Mediaberatung

Tel:+49(0)611.7878-186
Fax:+49(0)611.7878-430