Ausgabe 10.2019

 

TITELTHEMA | ELEKTROMOBILITÄT

Energiemanagement-Entwicklung für ein Hybridspeicherkonzept in Elektrofahrzeugen
Das BMWi-Forschungsprojekt hyPowerRange zielt darauf ab, künftig eine modulare, flexiblere und kostengünstigere Auslegung der Leistung und Kapazität von Traktionsbatterien zu ermöglichen. Dies soll laut Bertrandt durch die Entwicklung eines modularisierten, hybriden Energiespeichers erreicht werden.

Interview
mit Nico Rosberg, TRE: „Die Formel E wird nachhaltiger“
Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Mitbesitzer der IAV-Tochter TRE, sprach auf der 10. chassis.tech plus über Herausforderungen der Fahrdynamik autonom fahrender Pkw, die stetig wachsende Nachfrage in der Elektromobilität und welchen wichtigen Beitrag die Formel E leisten kann.

48-V-Plug-in-Hybridfahrzeuge für innerstädtische Nullemission

Personenwagen mit 48-V-Plug-in-System können eine Lösung sein, einem CO2-neutralen Transportsektor in Europa zu erreichen. Da kleine Fahrzeuge vor allem die Kosten einer Vollelektrifizierung nicht tragen können, kommt AVL zu dem Schluss, dass 48-V-Plug-in-Hybridfahrzeuge eine adäquate Lösung für die Elektromobilität sein können.

ENTWICKLUNG

BEDIENSYSTEME - HMI

Verwendung von Fahrzeug- und Fahrerdaten für ein besseres Nutzungserlebnis
Das Straßenfahrzeug wird immer mehr zur digitalen Plattform, die Ströme von potenziell wertvollen Daten über eine Vielzahl von Bordsensoren erzeugt, die von GPS bis Lidar reichen. Die Herausforderung für die Automobilindustrie, aber auch IT-Dienstleister wie Ness Digital Engineering besteht darin, die Tausenden von Gigabytes Rohdaten in nützliche Erkenntnisse und neue Geschäftsumsätze umzuwandeln.

LICHTTECHNIK

Sensorfusion zur Verbesserung des adaptiven Fernlichts
Scheinwerfersysteme mit der Funktion des adaptiven Fernlichts vermeiden die Blendung des Gegenverkehrs, indem sie ein segmentiertes Fernlicht erzeugen. Bei Hyundai Mobis detektieren und identifizieren ein Kamerasensor und eine Bildverarbeitungseinheit dabei die Lichter anderer Verkehrsteilnehmer.

Interaktive Lichtvisualisierung zur Aufdeckung von Lecklichteffekten
Die Automatisierung von Fahrfunktionen zählt zu den Megathemen, die die Automobilhersteller derzeit beschäftigen. Moderne Lichtkonzepte gewinnen in diesem Kontext kontinuierlich an Bedeutung, denn direktes und ambientes Licht übernehmen zunehmend Funktionen für mehr Sicherheit und Komfort im Fahrzeuginnenraum. Für solche innovativen Lichtkonzepte hat Feynsinn neue Methoden der Lichtvisualisierung entwickelt.

SIMULATION + TEST

Thermische Hardware-in-the-Loop-Tests von elektrischen Traktionsmaschinen
Um die Entwicklungsaufwände für die Integration, die Validierung und das Testen neuer elektrischer Fahrzeugantriebe zu reduzieren, werden vermehrt Entwicklungstätigkeiten in vorgelagerte Projektphasen verschoben. Dazu wurden an der RWTH Aachen und bei der FEV Hardware-in-the-Loop-Tests für elektrische Traktionsmaschinen erarbeitet.

ELEKTROANTRIEBE

Zentraler Elektroantrieb für leichte Wohnwagen
Mit dem elektrisch angetriebenen Wohnwagen e.Home Coco haben ZF, Hymer und TTT einen vielversprechenden Ansatz entwickelt, den Erfolg des Caravanings im Zeitalter der Elektromobilität fortzuführen. Das gewählte Leichtbau-Chassis zeichnet sich durch einen gewichtsreduzierten Sicherheitsrahmen mit niedrigem Schwerpunkt für eine bessere Bodenabstützung aus.

FORSCHUNG | KUPPLUNGEN

Charakterisierung hochdynamischer Formschlussschaltungen für Automatikgetriebe
Lange Zeit war der Einsatz formschlüssiger Schaltelemente wie Klauenkupplungen auf Getriebe mit Zugkraftunterbrechung beschränkt. Durch die Entwicklung der sogenannten Torque Line Cone Clutch von Hoerbiger können zukünftig auch lastschaltende Automatikgetriebe mit diesen CO2-effizienten Schaltelementen ausgestattet werden. Die FZG der TU München entwickelte dazu Simulationsmodelle, um das Schaltverhalten zu untersuchen und präzise Aussagen zu Schaltdynamik und Schaltkomfort zu treffen.

GETRIEBE

Innovatives Antriebskonzept für das smarte Elektrofahrzeug der Zukunft
Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von batterieelektrischen Antrieben besteht darin, einen Kompromiss bezüglich der konkurrierenden Ziele hohe Effizienz, niedrige Kosten und gleichzeitig großer Komfort zu finden. Um diesen Zielkonflikt zu lösen, entwickelt die TU Darmstadt mit Continental unter dem Namen „Doppel-E-Antrieb“ ein innovatives elektrisches und hybrides Antriebssystem. Hier werden die Potenziale des erfolgreichen Antriebsstrangkonzepts aufgezeigt, das auf einem Mehrgang-Getriebe-Ansatz mit zwei elektrischen Maschinen basiert.


Anzeigenschluss: 04.09.2019
Druckunterlagenschluss: 10.09.2019
Erscheinungstermin: 27.09.2019


Ansprechpartner

Günter Schmitz

Mediaberatung

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